Änderung der Durchführungsverordnung zum JWMG

Seit 1.7.2021 in Kraft/
neue Jagdzeiten für Raubwild, Neozoen, Gänse/
keine Veränderung der Jagdzeiten auf Rehwild

Erstellt am 04.07.2021

Kernstück der DVO-Änderung sind neue Jagdzeiten für Raubwild, Neozoen und Gänse. Das Jagdzeitende im Februar wurde an die neue Jagdruhezeit im JWMG (§ 41) angepasst.

 

In § 3 wird ein neuer Absatz 5 eingefügt: "Die Fütterung von Schwarzwild ist unzulässig, soweit sie nicht nach Maßgabe der unteren Jagdbehörde zur Tierseuchenbekämpfung geboten ist.“

Damit wird in die Möglichkeit Ablenkungsfütterungen für Schwarzwild durch ein beim MLR angezeigtes revierübergreifendes Konzept anzulegen, eingegriffen.

 

In § 6 Tierseuchenprävention und Beseitigungspflicht wird geregelt, dass Aufbruch, Schwarten und sonstige Teile von erlegtem Schwarzwild nicht in das Revier verbracht oder dort zur Entsorgung zurückgelassen werden dürfen. Sie sind über Konfiskatsammelstellen oder Verwahrstellen zu beseitigen.

Aber: Diese Regelung tritt erst am 1.1.2024 in Kraft. Damit soll den Stadt-und Landkreisen die Möglichkeit gegeben werden, evtl. noch fehlende Infrastruktur zur Entsorgung bereit zu stellen.
Wo es diese Möglichkeiten bereits gibt sollte die erst ab 1.1.2024 geltende Regelung zur Tierseuchenprävention aber ab sofort umgesetzt werden.

 

Bei der Fangjagd (§ 8) ist jetzt die Fallenkontrolle durch elektronische Fangmelder und beauftragte Dritte möglich.

 

Die DVO enthält außerdem Regelungen für Stadtjägerinnen und Stadtjäger (§ 19), das Wildtierportal (§ 21)und das Forstliche Gutachten (§ 20).

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