Landesjägertag in Altensteig-Wart: KJV mit voller Delegiertenzahl dabei

Mit der Abstimmung über eine Beitragserhöhung und der Neuwahl des LJV-Präsidiums standen zwei wichtige TOP zur Abstimmung

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Bei dieser verbandspolitisch wichtigen LJV-Delegiertenversammlung am 12.7. war die Jägervereinigung Schwarzwald—Baar-Kreis e.V. mit der vollen  ihr zustehenden Delegiertenzahl von 7 Personen anwesend (Bild links: Michael Kling, Lothar Guzek, Steffen Schmoll, rechts Fabian Boönicke, Michel Pretzer, Eva Jauch-Pagenstecher, nicht im Bild Dr. Erhard Jauch). 

Bei der Wahl des Präsidiums wurden alle Mitglieder mit großer Mehrheit wiedergewählt. Dr. Jörg Friedmann wird den Verband also für weitere vier Jahre leiten.

Wie nicht anders zu erwarten sorgte der TOP „Beitragserhöhung“ für ausführliche Diskussionen. Der LJLV wollte den Beitrag ursprünglich auf 25 Euro erhöhen. Schon im Vorfeld wurde deutlich, dass das so nicht mit allen Kreisvereinen umsetzbar ist. Zur Debatte stand deshalb eine Zwei-Stufen-Lösung: Erhöhung um 15 Euro ab 2027, eine weitere Erhöhung um 10 Euro ab 2031. 

Es wurde folgendes beschlossen: 

  • Mit großer Mehrheit stimmten die Delegierten einer Beitragserhöhung von Euro 15 ab 2027 zu .
  • Mit einer Mehrheit von 161 zu 145 Stimmen (bei einigen Enthaltungen) wurde die Beitragserhöhung um 10 Euro ab 2031 abgelehnt. Die Delegiertenversammlung soll darüber zu einem späteren Zeitpunkt entscheiden, wenn deutlich wird welcher Finanzbedarf besteht und wie sich vorgesehene Einsparungen auf den Haushalt auswirken. 

Auch die Delegierten der JV Schwarzwald-Baar-Kreis hatten für diese Lösung gestimmt. 

 

Die Vormittagsveranstaltung des Landesjägertages stand ganz im Zeichen der Diskussion über das Verhältnis von Wald und Wild im Hinblick auf den notwendigen Waldumbau: Ein Fachvortrag von Prof. Dr. Sven Herzog, Dresden sowie ein Podiumsgespräch widmeten sich diesem Thema.

Großen Beifall erhielt der Fraktionsvorsitzende der CDU-Landtagsfraktion und Kandidat für das Amt des Ministerpräsidenten bei der Landtagswahl 2026, Manuel Hagel, für sein Grußwort. 

Jägerinnen und Jäger freuten sich v.a. über seine Ankündigung, dass es keine Änderung der Jagdzeiten auf Rehwild geben wird (wie das Landwirtschaftsminister Hauk noch im Mai verkündet hatte), dass Neozoen eine ganzjährige Jagdzeit erhalten sollen und dass das Abschussgebot für Hirsche außerhalb von Rotwildgebieten aufgehoben werden soll. 

https://www.landesjagdverband.de/detail/pressemitteilung-landesjaegertag-2025-gemeinsam-fuer-wild-und-wald